Freundesbrief vom 09.01.18

Freundesbrief vom 09. Januar 2018:
„Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber seht mich,
denn ich lebe, und ihr sollt auch leben.“ Joh. 14,19

…„ Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.“ Hiob 42,5

Liebe Wunderhaus-Freunde!

„Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ Mit dieser Zusage Jesu wachte ich eines Morgens vor ca. zwei Wochen auf und konnte nur voller Dankbarkeit antworten: „Ja Herr, jetzt haben meine Augen dies leibhaftig gesehen, meine Ohren es gehört, mein Herz es erfasst und meine Hände es berührt.“ Diesem Morgen vorangegangen waren wirklich schwere und belastende Wochen und dennoch Wochen mit tiefer Zuversicht und Freude.
Was war passiert?
Am 22. November befand sich mein engster Mitarbeiter, Freund und früherer (und zukünftiger) Ehemann Walter in meinem Haus. Gerade wollten wir beginnen mein erstes Buch, das bis Weihnachten lieferbar sein sollte, druckfertig zu machen, als ein heftiger Schmerz im Brustbereich ihn traf und ein Todeskampf in meinem Wohnzimmer begann. Die Hauptschlagader des Herzens hatte einen Riss erlitten. Es folgten Stunden voller Panik, eine zehnstündige Not-OP, in der Walter 35 Minuten klinisch tot war und ein noch auf die OP folgender Herzinfarkt. Während Walter ins Krankenhaus gebracht wurde, erhielt ich eine weitere, schlimme Nachricht von meinem Sohn. Alles brach auf einmal über mir zusammen und von einem Moment auf den anderen geriet auch der Dienst des Wunderhauses in eine Lähmung. Walter hatte so viel im Hintergrund gearbeitet, dass plötzlich mit ihm unglaublich viel zum Erliegen kam. Ich entschied mich als allererstes Jesus anzubeten. Er ist alles und ihm gebührt Ehre, Lob und Dank in jeder Situation. Mein tiefstes Anliegen war es zu proklamieren, dass Jesus den Sieg hat und Satan niemals mehr siegen kann. Ich würde Satan niemals einen Triumph gönnen.
Sofort trat mein gesamtes Wunderhaus-Team im Gebet und mit liebevoller, praktischer Unterstützung für Walter, unseren Sohn Florian und mich ein. Während der OP und über viele Tage im Anschluss, beteten rund um die Uhr Kinder und Erwachsene für das Überleben von Walter, seine vollständige Wiederherstellung und alle Anliegen rund um mein persönliches Leben und den Dienst des Wunderhauses. Vom ersten Tag an spürte ich, dass dieses Geschehen ein massiver Angriff der Finsternis auch gegen meinen Dienst ist. Und von ersten Tag an akzeptierte ich dies nicht. Ich betete mit meinen Geschwistern gemeinsam Jesus an und proklamierte den Sieg Jesu. Das unglaublich, unfassbare Wunder geschah und viele kleine und große Wunder folgten an jedem neuen Tag: Walter kam ins Leben zurück und ist fast vollständig genesen. Während er operiert wurde, beteten wir in Gruppen und sahen im Geist, was sich geistlich abspielte. So sah und hörte ich, wie Walter vor den Toren des Himmels stand und sie sich vor ihm öffneten. Er erhaschte durch einen schmalen Spalt einen Blick in die Herrlichkeit der Ewigkeit und hatte die „Wahl“ hineinzugehen oder umzukehren. Ich hörte Jesus wie er über Walter sprach: „Es ist noch nicht Zeit, kehre um und tue die Werke, die ich für dich vorbereitet habe.“ Dann wusste ich, dass ich aufgefordert war, Walter im Gebet zurückzurufen und tat das laut und deutlich. Daraufhin sah ich, wie die Tore des Himmels sich wieder schlossen, von innen ein riesiger Schlüssel ins Schloss gesteckt und abgeschlossen wurde. Walter hatte sich von den Toren weggedreht und Jesu Hand ergriffen, der auf ihn zugekommen war. Dann sah ich, wie Walter an Jesu Hand, humpelnd ins Leben zurückging. So erlebten wir es dann auch. Das vollständige Erwachen aus dem Koma dauerte lange, die Rückkehr ins Leben verlief holperig, aber Schritt um Schritt.
Jesus übergab während seines Lebens auf der Erde die Schlüssel des Himmelreichs an Petrus und an uns. Die Schlüssel des Todes und des Totenreichs sind weiterhin nur in seiner Hand. Wir als Team glaubten an das versprochene neue Leben für Walter, sahen es täglich mehr Realität werden und erhielten viele verschiedene und doch gleichlautende Zusagen, die uns motivierten und unseren Glauben stärkten. Gleichzeitig erlebten wir eine unfassbar tiefe Stärkung als geistliche Familie und viele einzelne Personen wurden persönlich enorm in ihrem Glauben und in ihrem Gebetsleben aufgebaut.
GOTT IST VOLLKOMMEN GUT. Dies war und ist meine tiefste Überzeugung. Sie war bereits vor diesem Unglück sehr groß. Jetzt aber ist sie unerschütterlich geworden. Gottes Liebe, Gnade, Güte und Fürsorge sind unermesslich. Schon vor diesem Unglück war ich sehr erschöpft und nun fragte ich mich, wie ich alles bewältigen sollte, das jetzt zusätzlich auf mich zukam. In diese Frage hinein hörte ich die tröstenden Worte Jesu: „Ich werde dich tragen, wie ich dich immer getragen habe und Türen für dich öffnen.“ So habe ich es an jedem neuen Tag erlebt und es geht immer noch weiter. Zum Glück des neuen Lebens und Wunders der Wiederherstellung gehört es auch, dass Walter und ich im Februar erneut heiraten werden. Dies ist unbestritten das größte Wunder in meinem Leben. Es leuchtet heraus aus vielen persönlichen Wundern die ich schon erleben durfte.

„Sag ihnen, wie sehr ich sie liebe!“, dies ist der Titel meines ersten Buches und dessen rechtzeitige Fertigstellung, noch vor Weihnachten, ist ein weiteres Wunder. Nun ist es für 12,50 € erhältlich. Zurzeit kann es nur übers Wunderhaus bestellt (+ Porto und Verpackung) bzw. dort käuflich erworben werden. In Kürze aber wird es Werbung und weitere Möglichkeiten der Bestellung geben.

Zu Beginn des Jahres 2017 stand ich unter dem Sylvesterfeuerwerk über dem Gröpelinger Wunderhaus. Jesus sagte mir in diesem Moment zu, dass wir im neuen Jahr den Himmel offen und seine Herrlichkeit sehen würden. Ebenso sagte er uns zu, dass wir vermehrt Wunder sehen würden. Mir war klar, wenn wir ein Wunder nötig haben, dann geht in jedem Fall etwas Schlimmes oder Unmögliches voraus, das ein Wunder nötig macht. In der vergangenen Woche feierten wir nun voller Jubel den Segen des vergangenen Jahres. Vom Anfang bis zum Ende haben wir im Jahr 2017 Wunder gesehen. In körperlichen und seelischen, in natürlichen und geistlichen Bereichen. Nicht immer haben wir sie sofort erkannt, aber selbst am Ende des Jahres gab es ein Zeugnis über ein Wunder, das schon zu Beginn des Jahres geschehen und am Ende des Jahres ärztlich betätigt wurde. Ein Bandscheibenvorfall ist komplett verschwunden und ein Bein übernatürlich verlängert worden.
Das Beste aber hatte Jesus sich für den Abschluss dieses Jahres aufgehoben und wir sind überwältigt. Er sorgt dafür, dass alles Böse und jeder Raub in unserem Leben zum Guten für uns verwandelt wird. Seine Erstattung ist überragend. Bei ihm gilt: Geht nicht, gibt´s nicht!
Das vergangene Jahr war voller himmlischer Erfahrungen, aber ebenso sehr hart, arbeitsreich und von vielen Veränderungen begleitet. Diese mussten vom Team und von unseren Besuchern und Freunden verkraftet und organisiert werden.
In das neue Jahr gehen wir mit viel Freude und großer Erwartung hinein. Besonders glücklich sind wir, dass wir Ostern mehrere Menschen taufen werden, die im Wunderhaus Jesus für ihr Leben gefunden haben. Auch freuen wir uns auf eine erneute Freizeit in Cornwall in diesem Sommer. Unsere monatlichen Gebetstage verlegen wir von den ersten Samstagen auf die ersten Sonntage im Monat. Die wöchentlichen Zeiten für die Gebetsseelsorge in Gröpelingen sind weiterhin mittwochs und donnerstags von 11 bis 18 Uhr. Sie können ohne Anmeldung besucht werden.
An jedem Mittwoch um 15:30 betet eine Gruppe in unserem Gröpelinger Haus im Rahmen des Wächtergebets für Deutschland. Jeder ist herzlich eingeladen dazuzukommen und für unser Land vor Gott einzutreten.
Für das Jahr 2018 gab der Herr mir ein prophetisches Lied, dessen Text ich hier gern auch für euch weitergebe. Für uns ist er eine große Ermutigung und wir sind voller Vorfreude auf das, was kommt. Die Wunder gehen weiter.
Lasst euch ebenso ermutigen, nehmt die Worte im Glauben an und proklamiert sie. Gott steht zu seinem Wort. Immer!

Dies ist das Jahr, das der Herr für uns gemacht hat.
Dies ist das Jahr, das der Herr für uns erschuf.
Ein Jahr der Freude.
Ein Jahr der Liebe.
Ein Jahr der Fülle und des Glücks.
Ein Jahr der Hoffnung.
Ein Jahr der Wahrheit.
Ein Jahr der Weisheit in ihm.
Denn ich lebe, ich lebe, ich lebe für euch!
Kommt und lebt mit mir, kommt lebt mit mir, kommt und lebt mit mir.
Denn ihr sollt leben, ihr sollt leben, ihr sollt leben in mir.
© Marika Reincke 2017

Ein von Herzen kommendes „Danke!“ allen, die uns im vergangenen Jahr mit ihren Finanzen unterstützt haben. Ohne diese Zuwendungen wäre unser Dienst nicht möglich!

Seid reich gesegnet!
Eure Marika Reincke

Bremen, 09.01.2018

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