Zeugnisse 2012

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Cindy, Putlitz, 14. Oktober 2012

„Liebe Marika,
alles begann damit, dass drei Freundinnen und ich uns jeden Montag zum beten trafen. Meine Freundinnen bekamen beim beten immer geistliche Impulse. Ich fragte mich immer, warum ich nicht. Eine Freundin meinte, ich hätte noch eine Baustelle in meinem Leben und ich sollte Gott danach fragen, was es ist. Als ich zuhause betete, bekam ich keine Antwort. Ich ging davon aus, dass alles in Ordnung wäre. Ich freute mich auf den Sonnabend in Bremen und auf das Heilungsseminar (8. Sept.), weil ich gerne erfahren wollte, wie Gott zu uns spricht. In der ersten Pause ging ich mit einer Freundin nach draußen und wir sprachen über meine Tochter (13). Während wir sprachen, hatte ich plötzlich das Bild meiner Tochter im Krankenhaus vor Augen und ich fing an zu weinen. Ich konnte es mir nicht erklären. In der Mittagspause kamst Du an unseren Tisch und fragtest mich, wie es meiner Tochter geht, weil Du schon mit ihr und für sie gebetet hattest. Wieder bekam ich das Bild wie in der ersten Pause. Du fragtest dann, wie die Schwangerschaft gelaufen ist und wusstest sofort, dass da viel schief gelaufen ist. Wir verabredeten uns, nach dem Seminar speziell für die Situation zu beten. Meine Tochter und ich hatten bis dahin ein sehr angespanntes Verhältnis. Sie war immer in einer Abwehrhaltung gegen mich, meinen Mann und meine Eltern, was mir sehr weh tat. In der Schwangerschaft hatte ich eine Nierenbeckenentzündung. Meine Ärztin schickte mich zu einem Spezialisten, der feststellte, dass mein Baby krank sein könnte. Er gab uns eine Einwilligungserklärung zur Fruchtwasseruntersuchung, den wir ausfüllen könnten oder nicht. Meine Eltern redeten auf mich ein, ich sollte die Untersuchung machen lassen, was sollte ich mit einem behinderten Kind. Ich war sehr jung und gehörte erst kurze Zeit zu Jesus. Auch mein Lebensgefährte (jetzt Ehemann) hatte Schwierigkeiten mit der Situation, entschied sich aber für mich und das Kind. Der Druck war sehr hoch. Ich war schon in der 28. Schwangerschaftswoche. Der Arzt machte die Fruchtwasseruntersuchung. Wenn sie positiv wäre, sollte ich am nächsten Tag zum Schwangerschaftsabbruch wieder kommen. Das Baby würde dann im Mutterleib eine Spritze ins Herz bekommen, davon sterben und dann würden Wehen eingeleitet werden.
Ich war total erschrocken darüber, wie er mit meinem Baby umgeht. Alles war sehr schrecklich. Für mich stand aber fest, dass ich mein Baby lebend zur Welt bringen wollte. Auf dem Ultraschall bei der Fruchtwasseruntersuchung konnte man sehen, wie meine Tochter versuchte, sich im Mutterleib vor der Spritze zu verstecken. Sie hörte von da an auf, sich im Mutterleib zu bewegen. Bestimmt hatte sie Todesangst. Jesus weinte darüber, weil es Mord gewesen wäre. Im Gebet mit Dir, Marika gingen wir in die Zeit zurück, baten um Vergebung und um Heilung für das was geschehen war und was es ausgelöst hat. Jesus machte die Situation „rückgängig” und heilte die seelischen und die geistlichen Folgen, die daraus entstanden sind. Nach der Geburt war meine Tochter mehrmals schwer krank und immer wieder im Krankenhaus. In ihrer Entwicklung war sie bis jetzt verzögert. In einem geistlichen Bild sahen wir, wie Jesus meine Tochter auf die Welt holte. Er sagte mir, dass er 13 Jahre darauf gewartet hatte, dass ich ihm die Situation endlich ans Kreuz bringe. Die ganzen Jahre hatte ich Schuldgefühle. Während des Gebets fiel mir ein Stein vom Herzen, die schwere Last war plötzlich weg. Ich spürte Frieden in mir. Ich erkannte, dass ich mehr den Lügen Satans geglaubt habe als auf Jesus zu schauen. Er hat den Sieg am Kreuz errungen Er ist unser Erlöser. Für ihn ist nichts unmöglich. Er liebt uns und wir sollen auf ihn schauen. Sofort am nächsten Tag spürte ich, dass meine Tochter sich total verändert hat. Ich kann zusehen, wie schnell sie alles nachholt was sie solange versäumt und vermisst hat. Sie hat ihre Rebellion aufgegeben, holt sich ihre Kuscheleinheiten und unsere Beziehung ist viel besser geworden. Ich selbst kann jetzt viel liebevoller mit ihr umgehen. Ich bin Jesus so unendlich dankbar, dass er für mich am Kreuz gestorben ist. Ihm gehört die Ehre und Anbetung und er tut heute noch Wunder, wie vor 2000 Jahren. Sie werden nicht aufhören, weil er uns liebt. Und ich danke Gott, dass er Dich, Marika für den Dienst berufen hat. Du bist ein wunderbarer Mensch. Mach weiter so. Auch wurde mein Mann durch Dein Gebet von seiner Nesselsucht geheilt.
Liebe Grüße, Cindy.”

L. Zielke, Putlitz, Februar 2012
„Liebe Marika, wir danken für Deine unendlich große Liebe und Hingabe für jeden persönlich und die ganze Gemeinde. Wir wünschen Dir Gottes Segen für Deinen weiteren Dienst! Wir haben Dich sehr lieb!. ”