Innehalten

INNEHALTEN – Der prophetische Impuls

Jesus liebt Sünder!

„Erhebt eure Häupter und seht was ich tue! Erhebt eure Häupter und liebt die Sünder! Erhebt eure Häupter und ehrt eure Mitmenschen! Reißt bittere Wurzeln aus. Entscheidet euch, die Liebe über alles zu setzen! Wendet euren Blick ab vom Negativen hin zum verborgenen Schatz! Findet die Perlen in jedem einzelnen Menschen und jeder einzelnen Situation! Tut Gutes, sät Gutes und lasst euch nicht aufhalten!“ (Worte Jesu während einer Gebetszeit)

Wie wird es sein, wenn Jesus wiederkommt? Jesus selbst erklärte seinen Jüngern, wie sich seine Wiederkunft ankündigt und wie sie sein wird. Johannes beschreibt uns in der Offenbarung den Himmel, die Wiederkunft Jesu und das Ende der Welt. Was sehen wir wenn wir diese Texte lesen? Erkennen wir Jesus wie er ist?
In der vergangenen Woche sah ich in meinem Inneren ein Bild, das mich herausforderte, mein bisheriges Denken und Handeln zu reflektieren und zu korrigieren.
Im Geist sah ich Jesus auf der Erde erscheinen. Er saß auf einem Pferd, in ein prächtiges Königsgewand gehüllt, voller Erhabenheit und Majestät. Unzählige Engel begleiteten ihn. Ich kniete in einer großen Menschenmasse vor ihm und war voller Jubel und Glück in meinem Herzen: „ER ist da! Mein Herr ist da! Die Liebe meines Lebens ist endlich da!“ Jesu Augen und seine ganze Ausstrahlung waren Liebe, reine Liebe. Ihn umstrahlte, alles überspannend, ein wunderbares weißes Licht. Dann veränderten sich seine Augen und wurden zu roten Strahlen, ähnlich wie Laserstrahlen. Alle Menschen beugten sich vor ihm, wie es die Bibel sagt: „Jedes Knie wird sich beugen und jede Zunge wird bekennen, dass Jesus allein Herr ist.“ Im selben Moment wurde mir klar, dass alle Menschen sich vor der Liebe, Kraft und Majestät beugten. Die Menschen beugten sich nicht weil sie die Finsternis erkannten, sondern weil sie die Herrlichkeit und Hoheit Jesu erkannten. Heilige Ehrfurcht erfasste die Menschen und brachte sie auf die Knie. Der Unterschied unter den Menschen bestand allein in der Erkenntnis im Herzen. Ich spürte neben meiner riesigen Freude die Furcht in den Herzen der Menschen, die Jesus bisher nicht kannten oder bewusst abgelehnt hatten. Jeder erkannte nun was er getan hatte. Im Licht Jesu wurde die Wahrheit im Herzen offenbar. Jesu Augen sehen jeden Menschen wie er ist. Für IHN gibt es keine neue Erkenntnis. ER ist die Erkenntnis. Jesus kommt mit reiner Liebe und ohne Verurteilung zurück auf diese Erde. Dies ist sein Wesen! Dieses Wesen sollen wir widerspiegeln. Obwohl wir die Finsternis sehen, sollen wir uns allein auf das Licht konzentrieren. Durch die Liebe kommt Erkenntnis in die Herzen der Menschen und nicht durch (Vor)- Verurteilung. Wir sind so geprägt auf das Negative, aber selbst wenn Jesus wiederkommt, ist es nicht die Finsternis, die Menschen auf die Knie bringt, sondern das Licht der Liebe und Herrlichkeit Jesu.
Unser Auftrag ist es, dazu beizutragen, dass Jesus schon jetzt so von den Menschen erkannt werden kann. Wir müssen in unserem Denken umkehren und aufhören, uns auf das Negative zu fokussieren. Wir müssen aufhören, die Menschen auf das Negative festzulegen und ihnen ermöglichen, das Beste zu entscheiden und zu tun.
Als ich vor einigen Monaten in Jerusalem auf dem Ölberg war, sah und fühlte ich den ganzen Schmutz, die Zerrissenheit und die Bedrohung auf Gottes Stadt. Ich fragte Jesus: „Wie soll ich diese Stadt lieben?“. Seine Antwort lautete: „Du musst sie mit meinen Augen sehen.“ In den darauffolgenden Tagen zeigt mir Jesus im täglichen Gebet vom Ölberg aus, wie er schon jetzt in Jerusalem gegenwärtig ist und was ihm diese Stadt bedeutet. Am Ende konnte ich Jerusalems Schönheit wieder erkennen. Ich verstand, dass Jesus weint über das was er sieht, aber vollkommen liebt, was er in diese Stadt hineingelegt hat. Er konzentriert sich auf die Wiederherstellung des Vollkommenen. So werden auch wir eines Tages Jerusalem in himmlischer Vollkommenheit sehen.

Ich habe mich in den vergangenen Monaten immer wieder gefragt, wie wir eine tiefe Leidenschaft für unser Land, unsere Städte und den darin lebenden Menschen entwickeln können, die sich in hingebender Fürbitte und Liebe zeigt.
Manche Menschen jagen leidenschaftlich dem Bösen nach. Sie sehen immer auf die Fehler, Misserfolge, Boshaftigkeit und den Mangel der Mitmenschen und der Umgebung. Wir aber sollen dem Guten, der Liebe und Wahrheit nachjagen. Leidenschaft, die sich in Finsternis investiert ist zerstörerisch. Leidenschaft, die sich in Schönheit, Wahrheit, Weisheit und Liebe investiert, baut auf. Diese Leidenschaft ermöglicht positives Leben. Ihr folgen Freude, Erfüllung, Glück, Mut und Hoffnung.
JESUS kam mit der ganzen Leidenschaft seiner Liebe. ER wird wiederkommen mit der ganzen Leidenschaft seiner Liebe.
Wieviele Menschen werden dann voller Jubel sein, weil sie IHN durch uns erkannt haben?

Wir sehen das Leid, die Gewalt, den Verfall, die Finsternis in unseren Städten und Nationen. Wir tun Buße und das ist gut. Aber wir haben zu wenig darüber nachgedacht, wie sehr und warum Jesus genau diese Städte und Nationen mit ihren Menschen liebt. Wir haben zu häufig nicht mit seinen Augen gesehen. Wir hielten den Blick auf das Negative, auf die Finsternis gerichtet. Unbewusst bleiben wir damit in Angst stecken und sagen: „Vielleicht bzw. hoffentlich wird Jesus etwas tun. Hoffentlich reicht unser Gebet aus. Hoffentlich werden wir bald mehr sehen…“ JESUS aber sagt: „Ich habe schon alles getan und vorbereitet. Erfüllt euren Teil des Bundes mit mir.“
Gottes Bund mit uns ist ein vollkommener Liebesbund, den er teuer bezahlt hat.
Wir sind aufgefordert, die Eigenschaften Gottes widerzuspiegeln und uns vom alten Adam – Prinzip der gegenseitigen Beschuldigung zu verabschieden. Wir sind aufgefordert das JESUS – Prinzip zu leben. JESUS ist der neue Adam. Er tauschte das – Schuld geben – aus gegen das – Schuld (auf sich) nehmen -. So geschieht Wiederherstellung des Vollkommenen. Das ist Gottes Leidenschaft für seine Schöpfung und dieser Leidenschaft sollen auch wir folgen.
Wenn du möchtest, triff doch heute eine Entscheidung vor Gott, mit Jesu Augen zu sehen und die Liebe über alles zu setzen. Gott wird sich zu deinem Wort stellen und du kannst lernen, dieses (neue) Prinzip im Alltag umzusetzen. Mehr und mehr wirst du dann sehen, wieviel mehr Heilung entsteht, wenn du liebst wie ER – ohne Beschuldigung und Verurteilung. Gott segne dich reichlich hierin!

Marika Reincke, 18.08.2016


Gott spricht mit seinen Freunden
Der Herr sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet. 2. Mose 33,11
Mose war ein Freund Gottes und das fantastische und wunderbare ist, dass seit der Auferstehung Jesu jeder von uns ein Freund oder eine Freundin Gottes sein kann und darf. Wir sind nicht mehr darauf angewiesen zu warten, dass ein anderer Mensch uns die Worte Gottes übermittelt, so wie zur Zeit des Alten Testaments. Du und ich wir können uns innerlich aufmachen und im Geist eine immer neue Begegnung mit unserem Herrn haben und mit ihm Gespräche unter Freunden führen.

Mose ging wieder und wieder in das Zelt der Begegnung, das außerhalb des Lagers der Israeliten stand, weil Gott sich nicht inmitten seines ungehorsamen Volkes aufhalten wollte. Immer wieder enttäuschten die Menschen seines Volkes Gott schwer und er beschloss nicht mehr selbst mit ihnen zu gehen und statt seiner selbst einen Engel vor ihnen her zu senden. Mose war damit nicht zufrieden. Er tat, was wir unbedingt auch tun sollten. Er ging in das mutige und verhandelnde Gespräch mit Gott. In jedem Moment in der Begegnung mit Gott blieb er respektvoll, aber er trug alle seine Gedanken und Anliegen vor, ohne Angst und voller Vertrauen. Das führte dazu, dass Gott wieder selbst mit seinem Volk ging und Mose zusätzlich von Gott das Beste, das Äußerste das möglich war, bekam. Mose bat Gott darum, ihm seine Herrlichkeit zu zeigen und er durfte Gottes Herrlichkeit sehen. Gott selbst kam, um sich ihm zu zeigen. Es war das äußerst Beste, weil Mose gestorben wäre, hätte Gott ihm noch mehr, nämlich sein Gesicht gezeigt. Aber Gott wollte Mose nicht töten, er wollte ihn stärken und ihm betätigen, dass seine Gnade mit ihm ist.

Die Begegnung mit der Herrlichkeit Gottes auf dem Berg war nicht zufällig oder spontan. Gott forderte Mose zu einer weiteren Verabredung auf. Für diese Verabredung war Vorbereitung nötig. Mose erfüllte, was Gott ihm aufgetragen hatte, er kam zur erneuten Begegnung mit Gott und dieser tat was er ihm versprochen hatte. Wie fantastisch muss das für Mose gewesen sein. Wie fantastisch ist es für mich und dich, wenn wir die heiligen Momente der Gegenwart Gottes, die sich wie eine Wolke auf uns senkt, erleben. Mose war mit dem Geist Gottes erfüllt. Deshalb konnte er so mit Gott verbunden sein. Wir haben das großartige Vorrecht ebenso mit dem Geist Gottes erfüllt zu sein, weil Jesus nach seiner Himmelfahrt den Heiligen Geist für jeden der zu ihm gehört auf die Erde sandte, jetzt ohne Beschränkung. Unser Körper ist der Tempel für den Heiligen Geist und der Geist wirkt in uns, wenn wir unser Einverständnis geben. So befindet sich das Zelt der Begegnung jetzt in unserem Inneren. Die Schritte, die wir gehen müssen um „hineinzugelangen“, sind Trägheit, Ablenkung und Sprachlosigkeit zu überwinden und zu glauben: „Ich bin ein Freund / eine Freundin Gottes! Gott liebt es mit mir zu sprechen und mir seine Herrlichkeit zu zeigen!“. Dann wird geschehen, was Jesus versprochen hat:

…Du wirst noch Größeres als das sehen. …Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn. Joh. 1,50+51

Ich liebe die immer wiederkehrende Begegnung mit meinem Freund Jesus. Wie ist es mit dir?
Marika Reincke, 18.04.2016


Prophetische Worte vom Gebetstag 03. Januar 2016
Mit einem intensiven und herausfordernden prophetischen Gebetstag starteten wir im Wunderhaus in das neue Jahr. Das Reden Gottes berührte uns tief. Bis zum letzten Kapitel der Bibel, der Offenbarung des Johannes, lesen wir, dass Gott seinen Menschen mitteilt was zukünftig geschehen wird. Lies z. B. Amos 3,7: „Gott, der Herr, tut nichts, ohne sein Geheimnis vorher seinen Dienern, den Propheten, anvertraut zu haben.“ Unser himmlischer Vater bereitet uns auf Dinge vor die uns erwarten. Er warnt uns, er tröstet uns und er macht uns Mut. Er macht uns darauf aufmerksam, an welchen Stellen wir nicht seinen Ordnungen und Aufträgen gefolgt sind und er erwartet von uns eindeutige Hingabe und Treue. Er erwartet von uns, so treu zu sein, wie auch er treu ist.

Jede Prophetie fordert Antworten und eine Entscheidung wie man weiter mit ihr umgehen möchte. Jede Prophetie fordert Handlung. Gott ist nicht verschwenderisch. Seine Worte und Handlungen sind immer zielgerichtet. Er fordert uns auf zu beten und an der Rettung der Menschen der Welt beteiligt zu sein. Er teilt uns seine Geheimnisse und auch die Pläne Satans mit. Nicht, damit wir in Angst verfallen, sondern damit wir vorbereitet und stark sind. Gott teilt seinen Kindern seine Absichten mit, und er ist bereit, als Antwort auf unsere Gebete mehr zu tun, als wir jemals erbitten und uns vorstellen könnten.

Einen Teil der Eindrücke und Worte Gottes dieses Tages möchte ich gern an dieser Stelle weitergeben. Lasst euch mit hineinnehmen und antworten, indem ihr ohne Unterlass im Gebet vor Gott eintretet.

  •  – Ich sah, wie (unsere) Gebete in einer Schale gesammelt wurden. Gott saß auf seinem Thron, aber der Himmel war total still. Es war, als ob Engel Gott die Schale brachten und er sah darauf, aber es war so nichts-sagend für ihn. Es berührte ihn nicht. Dann erkannte ich, dass die Schale relativ leer war. Ich fragte: „Herr, was ist das?“ Dann erschienen rechts neben der Schale ein Blatt wie ein Briefbogen und eine Stift. Etwas war und wurde geschrieben, wie eine Aufzählung. Dies waren auch Gebete, aber sie waren unbedeutend, weil nur die Gebete in der Schale als Rauchopfer (vgl. Offb. 10) zu Gott aufsteigen. Ich fragte Gott: „Was bedeutet das, Herr?“
    Ich spürte es am gesamten Körper. Es fühlte sich gar nicht gut an, gar nicht gut. Und er sagte: „Ich mag keine Gebete, die auf Listen geschrieben, die abgeleistet sind. Da wo ihr denkt, ihr könntet etwas kaufen, indem ihr einen Vertrag mit mir macht und sagt: „Wir haben doch jetzt gebetet. Jetzt musst du etwas tun!“ Die Gebete in der Schale, das sind Gebete der Leidenschaft, der tiefen, innigen und liebenden Beziehung zu mir, aus der heraus ihr zu mir kommt, mich anfleht und anbetet. Ich will eure Opfer nicht. Ich möchte eure Leidenschaft.“
    Ich sah Gottes Herz bluten und ich spürte: es reicht noch nicht. So wird das Elend weitergehen. Es reicht noch nicht. Ich war so tief erschüttert, dass ich heftig anfing zu weinen und Gott anzuflehen: „Lehre uns, Herr! Lehre uns! Heiliger Geist, komm und fülle uns mit Leidenschaft, dass wir die Listen weglegen, dass wir den Zwang und die Verpflichtung ablegen, dass wir die Erwartung ablegen, dass du, Gott, Verträge mit uns machst.
  • – Ich sah ein Kreuz über ganz Deutschland liegen. Vom Norden bis zum Süden und vom Osten bis zum Westen. Dann liefen Menschen darauf. Ich hörte Gott sagen: „Auf diesem Kreuz werden Menschen laufen. Ich habe Deutschland erwählt. Betet, betet mit Leidenschaft und sie (Muslime, Andersgläubige) werden kommen und das Kreuz suchen. Sie werden zu den Orten gehen, an denen sie das Kreuz erkennen. Deutschland liegt unter diesem Kreuz. Macht euch keine Sorgen! Habt keine Angst!. Ich habe Deutschland mit Engeln umstellt. Dieses Land bleibt bestehen und nichts wird ihm geraubt werden. Es wird größer und mächtiger sein, als jemals zuvor. Ihr denkt, ihr müsst aufräumen? Das könnt ihr nicht! Ich räume auf und was immer auch geschieht, denkt daran, dass ich aufräume. Lasst euch nicht erschüttern! Verzweifelt nicht! Steht auf!“
  • – „Kirchen werden brennen in Deutschland. Es wird im Osten anfangen und sich im Westen ausbreiten. Es wird ein Hass entstehen gegen alles, was göttlich ist. Die Menschen werden den Götzen anhängen. Fleht, betet mit Leidenschaft, dass euch die Nacht nicht überfällt.“
    – „In kurzer Zeit (in Kürze) werden einige bekannte Leiter abgesetzt werden. Sie werden durch Gott selbst abgesetzt werden, weil er offenbar machen wird, dass sie unwahrhaftig gewesen sind, dass sie Menschen betrogen haben, dass sie ein Doppelleben geführt haben. Gott sagt: „Ich hasse den Spott, ich lasse das nicht ungestraft. Betet um Gnade!“
  •  – „Weitere Ströme von Flüchtlingen werden in dieses Land kommen. Tausende und Abertausende. „Wie wollt ihr euch positionieren?“ fragt der Herr. „Betet, dass die Gewalt unterdrückt wird. Ergreift die Chance, dass sie mich finden. In diesem Land ist der Hass auf Fremdes noch nicht gestorben. Er steht gerade wieder auf. Betet, betet, dass nicht in diesem Land der Bürgerkrieg ausbricht, weil der Hass gegen das Fremde wieder aufsteigt.“
  • – „Es stehen neue Machthaber auf in dieser Welt. Überheblich und arrogant glauben sie, dass sie größer wären als Jesus.“
  • – Ich fragte den Herrn: „Was ist mit den Christen, wenn die Bedrohungen und Bedrückungen in Deutschland stärker werden?“ Seine Antwort lautete: „Ein Drittel der Christen wird erstarren. Sie werden sagen: „Jetzt geht diese Welt unter.“ aber Jesus sagt: „Nein, ihr täuscht euch, ich komme noch nicht.“ Dieses Drittel wird in eine Lähmung verfallen und nichts mehr tun. Das zweite Drittel wird abfallen. Sie sind Flachwurzler. Der Sturm kommt und sie fallen um. Sie erinnern sich nicht, dass sie Jesus jemals gekannt und geliebt haben. „Er ist auch nicht besser. Es war ganz gut für eine Zeit sich wohl zu fühlen unter den Christen in der Gemeinde, aber Jesus ist auch nicht besser (als andere Götter).“ Das letzte Drittel, das wird erweckt, tiefe Wurzeln haben und sagen: „Nie mehr wollen wir zurück. Wenn Tausend neben uns fallen, wir wollen nicht mehr zurück.“
  • – „…Ergeht aber keine Weissagung, kann das Unglück nicht abgewandt werden!“
    (Micha 2,6, Neues Leben. Die Bibel)

Marika Reincke, 11.01.2016


VON DER KNECHTSCHAFT DER ANGST IN DIE FREIHEIT
Vor einigen Tagen besuchte ich mit einigen russischen Juden, und Christen aus verschiedenen Ländern, den Bremer U-Boot-Bunker „Valentin“ (Arbeitslager), das Kriegsgefangenenlager Sandbostel und verschiedene andere Orte, die mit der nationalsozialistischen Geschichte Bremens verknüpft sind. Diese Besuche waren sehr bedrückend, zugleich aber auch Mut machend. Der Heilige Geist machte uns immer wieder darauf aufmerksam, dass die Zeit gekommen ist, (bekannte) Schuld hinter sich zu lassen, Freiheit anzunehmen und die Stadt und das Land in geistlicher Autorität wieder für Jesus einzunehmen.

Auf vielen Fotos von Überlebenden sah ich, auch Jahrzehnte nach ihrer Befreiung, tiefe Angst in den Gesichtern. Jahrzehnte nach Kriegsende ist Deutschland in der Situation, dass sehr, sehr viele Menschen aller Altersstufen unter Angstzuständen und Panikstörungen leiden. Depressionen sind sehr weit verbreitet und die Selbstmordrate unter Kindern und Jugendlichen ist hoch. Wer von Angst beherrscht ist, leidet Qualen.
Ängste sind mächtige Ketten, die unbeweglich machen und begrenzen. Jesus selbst erlebte massive Angst im Garten Gethsemane. Eine Angstreaktion, wie sie von uns mit Sicherheit noch niemand erlebt hat. Die heftigste Angstreaktion, die ein Mensch haben konnte. Weil er wusste, er würde völlig schutzlos in der Hand der Finsternis sein, fiel sein Schweiß wie Blutstropfen auf die Erde. Ich glaube nicht, dass es die Angst vor den Schmerzen war, die ihn erwarteten. Jesus hatte Angst vor der Trennung von Gott, von dem er bis dahin niemals getrennt war. Er wusste um den Moment der völligen Schutzlosigkeit, wenn er getrennt von seinem Vater, von der gesamten Gewalt der Hölle getroffen sein würde. Im Lager Sandbotel hörten wir von der Aussage eines Überlebenden, dieses Lager sei die Hölle gewesen. Ein Lager der Hölle voller Angst, Schmerz und Verzweiflung. Jesus durchschritt die Hölle, bevor er vom Tod zum Leben auferstand und wieder mit seinem Vater vereint war. Er weiß, was die Hölle ist, mit all ihren grausamen Facetten. Ohne Gott durch unser Leben zu gehen – davor sollten wir alle Angst haben. Jesus ist völlig unschuldig durch die Hölle gegangen und er hat überwunden. Er hätte zu seinem Vater zurückgehen können, in den himmlischen Raum der vollkommenen Geborgenheit. Er tat es nicht, weil er für uns die Welt mit ihrer Trennung von Gott überwinden wollte.
In der Welt habt ihr Angst, sagt er uns, weil Satan der Fürst dieser Welt ist. Satan ist der Zerstörer allen Lebens. Er ist der Herr der Hölle. Jesus aber ist das Leben.
Die Herrschaft der Angst in Deutschland ist ein geistliches Erbe, aber niemand muss unter dieser Knechtschaft leben.
Elia und andere Propheten, König David, die Jünger Jesu und die Apostel nach Jesu Himmelfahrt – alle hatten Angst und haben sie überwunden.
Jesus stellte sich seiner Angst im Gespräch mit seinem Vater. Engel stärkten ihn, er gewann Kraft und konnte überwinden. Dieselbe Möglichkeit steht jedem offen, der unter Angst und Panik leidet. Im Gespräch mit Gott, in der Beziehung zu Jesus, kann jede angstauslösende Situation bewältigt und überwunden werden. Im Himmel spielt Zeit keine Rolle. Jeder vergangene, gegenwärtige oder zukünftige Moment des Lebens ist vor Gott offenbar.
Leidest du Qualen? Dann komm zu Jesus, so wie du bist: ängstlich, müde, erschöpft, schamvoll, mit Schmerzen…

In der persönlichen Begegnung mit ihm kannst du Gottes bedingungslose Liebe erleben. Als liebender Freund will er alles für dich tun, damit aus Traurigkeit Freude, aus Verzweiflung Mut, aus Angst Friede und aus Erniedrigung Ehre wird. Er ist in der Lage, jede Kette zu zerbrechen und jede Fessel zu lösen. Er führt dich in ein Leben der Freiheit!
Marika Reincke, 30.11.2015


Wir dagegen haben unsere Heimat im Himmel. Von dort erwarten wir auch Jesus Christus, unseren Retter. Philipper 3,20 (HfA)

Folgendes prophetische Wort hörte ich im Oktober in meinem Geist während unserer Gebetsreise entlang der deutschen Grenzen. Vorausgegangen war ein geistliches Bild. Ich sah Menschen orientierungslos auf den offenen Grenzen zwischen den Ländern hin- und hergehen.

Europa wird Grenzen-los sein. Menschen werden verwirrt und orientierungslos zwischen verschiedenen Ländern hin- und hergehen und ihre Identität und Heimat verlieren. Sie werden nicht mehr wissen, wohin sie gehören. Auch politisch wird sich die Verwirrung zeigen und so einen neuen Krieg entzünden. Er wird aus der Angst heraus entstehen, dass nichts mehr so ist wie es war. Die innere Sicherheit der Menschen und des Landes werden verloren gehen. Hieraus wird äußere Unsicherheit entstehen. Sie wird dazu führen, dass wieder Grenzen gebaut werden, ohne genau zu wissen, wo sie eigentlich verlaufen sollen. Das Volk wird dagegen aufstehen. Einmal gewonnene Freiheit will man nicht wieder verlieren. Die innere Heimatlosigkeit der Menschen wird dazu führen, dass Menschen erkennen, dass die wahre Heimat nur im Himmel zu finden ist. Sie werden sich an Gott erinnern und suchen, wo er zu finden ist. Sie werden den Himmel (die himmlische Heimat) suchen und werden mit ganz neuen Maßstäben Gemeinden und Dienste beurteilen. Sie werden sich nichts mehr vormachen lassen, sondern durch den Heiligen Geist zu eigenen Erkenntnissen kommen. Diese Menschen werden Christen, die sich schon lange so nennen und glauben alles zu wissen und alles zu kennen, im Geist „davonlaufen“ und Zeugen sein dafür, dass das Evangelium immer noch aktuell ist und immer sein wird. So werden alt eingesessene Christen ihre Identität verlieren, die sie in religiösen Ritualen und Gefühlen gesucht haben. Ihr Herz wird offenbar werden und sie werden keinen Halt mehr finden. Sie werden erkennen müssen, dass sie nie eine intime, enge Beziehung zu ihrem Herrn hatten und werden ganz neu mit ihm anfangen müssen. So werden auch sie erweckt zu neuem Leben und das Land wird die lang ersehnte Erweckung sehen.

Schon jetzt erleben wir mehr und mehr, wie Menschen zur „ersten Liebe“ zurückkehren, mit Heiligem Geist erfüllt werden und nicht zu bremsen sind in ihrem Eifer für das Evangelium. Wir beten, dass dies viel, viel mehr geschieht und Jesus bei seiner Wiederkehr eine vorbereitete Braut in Deutschland findet, die eine große Ernte eingebracht hat.

Später kamen seine Jünger und fragten ihn: „Weshalb verwendest du solche Gleichnisse, wenn du zu den Leuten redest?“ Jesus antwortete: „Euch lässt Gott die Geheimnisse seiner neuen Welt verstehen, anderen sind sie verborgen. Denn wer viel hat, der bekommt noch mehr dazu, ja, er wird mehr als genug haben! Wer aber nichts hat, dem wird selbst noch das Wenige, das er hat, genommen. Deshalb rede ich in Gleichnissen. Denn sie sehen, aber sie erkennen nicht; sie hören, aber sie verstehen es nicht. Damit erfüllt sich an ihnen, was der Prophet Jesaja vorausgesagt hat: ‚Ihr werdet hören und nicht verstehen, sehen und nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart und gleichgültig. Sie sind schwerhörig und verschließen die Augen. Deshalb sehen und hören sie nicht. Sie sind nicht einsichtig und wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen. Aber ihr könnt glücklich sein, denn eure Augen können sehen und eure Ohren können hören. Ich sage euch: Viele Propheten und Menschen, die Gott dienten, hätten gern gesehen, was ihr seht, und gehört, was ihr hört, aber die Zeit war noch nicht da.“ Matth. 13,10-17 (HfA)
Marika Reincke, 9.11.2015


Innehalten, das tun wir in dieser Woche in ganz besonderer Weise für Deutschland. Entlang der Grenzen Deutschlands fahrend. beten wir darum, dass unser Land in eine neue Freiheit und Freude hineinkommt.
Wir spüren die starke Liebe Jesu zu Deutschland, aber auch seine Traurigkeit über den geistlichen Zustand unseres wunderbaren Landes. Immer wieder beten wir, dass die Menschen im Land durch den Heiligen Geist erweckt werden und zu einer lebendigen Beziehung mit Jesus kommen.

Als ich Jesus vor einigen Tagen fragte: „Herr, was braucht unser Land!“ kam die prompte Antwort: „Das Evangelium!“. Das Evangelium, das ist die gute Nachricht, dass Jesus von Gott seinem Vater zu den Menschen auf die Erde gekommen ist, um neue Freiheit und Leben in geistlicher Fülle zu bringen. Es ist die frohe Botschaft, dass der Himmel auf die Erde gekommen ist. Das Evangelium ist auch die Nachricht, dass Buße und Vergebung für ein neues, geheiligtes Leben mit Gott unabdingbar sind. Und das Evangelium ist die Verkündigung und das Erleben von Heilung und Befreiung durch den einen und einzigen Sohn Gottes.

Die Verkündigung des Evangeliums war noch niemals modern und anerkannt. Auch Jesus selbst wurde dafür verurteilt, verspottet und getötet. Die Bibel sagt uns, dass der Diener nicht höher als sein Herr steht und Jesus fragt mich und dich, ob auch wir bereit sind, dass Evangelium ohne Kompromisse in Deutschland zu verkündigen und zu leben. Das kann Verurteilung, Spott und sogar den Tod nach sich ziehen. Es wird aber vor allem neues Leben für Menschen nach sich ziehen, die Jesus bisher nicht persönlich kennen. Es wird zur Veränderung des Landes und seines geistlichen Zustands führen. So wird Gott sein Deutschland durch die Bewohner des Landes heilen.
Marika Reincke, 28.10.2015


Unendliche Liebe

Der Thronsaal war erfüllt mit LIEBE, unendlicher Liebe. Ich konnte sie spüren, aber nicht wirklich erfassen. Am Kopfende des Saales saß Jesus auf seinem Thron. Ich befand mich direkt vor ihm und konnte mich ganz einfach mit ihm unterhalten. Ich fühlte mich sehr wohl, bis ich plötzlich bemerkte, dass sich meine Position veränderte. Jetzt war ich in der Mitte des Saals und musste lauter werden, damit Jesus mich hört und mich mehr anstrengen, ihn zu verstehen.
Zuletzt befand ich mich in der hintersten Ecke des Saals. Jetzt musste ich schreien, wenn ich mit ihm sprechen wollte. Das Überragende war, dass die Liebe Jesu kein bisschen an Intensität verlor. Egal, wo ich mich befand. Niemals vorher habe ich so unbeschreiblich intensive Liebe gefühlt. Allein meine Möglichkeit mit Jesus zu kommunizieren veränderte sich. ER veränderte sich nicht.
Jesus befindet sich immer am selben Ort auf seinem Thron. Er entfernt sich nicht von mir. Ich bin es, die von Zeit zu Zeit, sogar unbemerkt von mir selbst, die Position zu ihm verändert. Ich sitze nicht mehr zu seinen Füßen und kann unbefangen und gelöst mit ihm kommunizieren. Dinge, Gedanken, Umstände behindern mich, führen mich zu innerer Scham ihm gegenüber und damit in Angst vor seiner Ablehnung. Wie wird er reagieren, wenn ich mit meinen Fehlern, meiner Schuld, mit meiner Unfähigkeit zu ihm komme? Unbewusst distanziere ich mich mehr oder weniger von ihm, weil meine menschlichen Befürchtungen mir einreden, ER „müsse“ menschlich reagieren und mich nicht mehr in seiner Nähe haben wollen. Diese Angst vor Ablehnung, die mich abhält, ganz nah bei ihm zu sein, ist meine eigene. ER aber ist Gott! ER reagiert mit unfassbarer Liebe auf mich. In dieser Liebe ist keine Anklage und keine Verurteilung. Diese Liebe ist bei Menschen nicht zu finden. Sie ist vollkommen. ER sagt: „Komm ganz nah, mein Kind. Ich sehne mich nach dir und möchte dir ganz nah sein. Hab keine Angst. Ich liebe dich mit unendlicher und vollkommener Liebe. Sie treibt die Furcht aus!“
Denn dass Gott uns liebt, ist uns unumstößlich gewiss. Seine Liebe ist ja in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat. (Römer 5,5)
Marika Reincke, 13.10.2015


Angst bedeckt das Land

Vor wenigen Tagen spürte ich im Gebet plötzlich und ganz deutlich die große Angst die über unserem Land liegt. Sie steigt wie ein Schrei zum Himmel auf.
Die Flüchtlings-Sorge ist in aller Munde. Sie beschäftigt unsere Nation und löst verschiedenste Reaktionen unter den Menschen aus. Angst, Wut, Unsicherheit, aber auch Hilfsbereitschaft, Mitleid, Großzügigkeit und Vieles mehr ist zu finden. Wie ist die Situation geistlich zu bewerten

Es gab Zeiten in Deutschland da wurden Menschen beraubt von „Deutschland“. Ihnen wurde ihre Identität, ihre Würde, ihre Besitz, ihr Leben, ihre Sicherheit, ihre Daseinsberechtigung und ihre Freude genommen. Menschen wurden verschleppt, eingesperrt, verachtet, beschuldigt und getötet. Jetzt holt die „Schuld der Väter“ das Land ein und es wird verfolgt von der unausgesprochenen Angst, selbst um das beraubt zu werden, was es anderen geraubt hat.
Jetzt fürchten die Bewohner Deutschlands ebenso um Finanzen, Identität, Würde, Sicherheit und Leben beraubt zu werden. Menschen, die ungebremst aus anderen Nationen und Religionen in das Land strömen, verändern das System und bewirken eine neue Form der Ausgrenzung. Plötzlich fühlen sich die eigenen Bewohner des Landes ausgegrenzt und benachteiligt.
Anscheinend dreht sich alles nur noch um die Fremden, aber nicht um die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung. Das christliche Abendland, das zu den sozial am besten abgesicherten Ländern der Welt gehört, fürchtet eine Invasion der Armut ebenso wie eine Invasion muslimischer Menschen. Es fühlt sich bedrängt und an frühere Zeiten erinnert. Es setzt aus Angst und aufgrund seiner unverarbeiteten Geschichte seine Identität aufs Spiel und steckt in einem Dilemma. Es findet keine Ausgewogenheit in seinen Reaktionen.

In den vergangenen Jahrzehnten haben viele Menschen stellvertretend vor Gott für die „Schuld der Väter“ Buße getan. Dies war ein geistlicher Prozess. Er bewirkte vor Gott die Tilgung der Schuld des Landes und Gott fordert das Land auf, die Scham abzulegen. Die Ängste und die Reaktionen, die sich jetzt zeigen, sind nicht geistlicher, sondern seelischer Natur. Die Seele Deutschlands ist nicht geheilt und so ist die Angst im Untergrund immer vorhanden geblieben, dass dieselben Dinge die einmal geschehen sind, wieder geschehen. Jetzt resultieren hieraus extreme Reaktionen der Verdrängung, der Beschuldigung oder des massiven Widerstands gegen Flüchtlinge, und wieder gibt es unschuldige Opfer.
Ein weiteres großes Problem, auch in der Politik, ist die wiederkehrende, unbewusste Annahme der Beschuldigung von außen: „Ihr habt… und jetzt müsst ihr…!“ Aufgrund der unverarbeiteten Schuld und der Angst, wieder in Verruf zu geraten, entsteht eine Grenzen-Losigkeit, die das Land in große Schwierigkeiten bringt und tatsächlich die Gefahr beinhaltet, die eigene Identität und Daseinsberechtigung zu verlieren.

In der Bibel ist uns beschrieben, dass Gott ein Gott der Ordnung ist und Ordnung Grenzen beinhaltet. Bei ihm gibt es immer ganzheitliche, langfristige und perfekte Lösungen. Sein Rat ist immer weise, weil er Weisheit ist. Seine Lösungen haben immer die Perspektive erfülltes und geordnetes Leben zu ermöglichen. Um heilsame Prozesse für das Land anzustoßen, müssen wir die Perspektive Gottes einnehmen, bei ihm Hilfe erbitten und Rat einholen.

Was aber kann ein einzelner Mensch in diesem großen, komplexen System tun? Ein guter Anfang ist es, zunächst die eigenen inneren Haltungen und Ängste zu reflektieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Im Gespräch mit Gott kann man um Unterscheidungsfähigkeit und Weisheit im Umgang mit den Flüchtlingen bitten und entsprechend in seinem persönlichen Umfeld Position beziehen. Im Gebet für das Land sollte man für die Politik um Erkenntnis, Weitsicht und die Fähigkeit zum Handeln mit angemessenen Maßnahmen (Weisheit) bitten. Auch das Proklamieren von Heilung, Ordnung, Sicherheit und Freiheit für das Land bewirkt Veränderung, die zunächst vielleicht nicht sichtbar ist, aber langfristig die Atmosphäre und die Reaktionen im Land verändern wird. Wo Gottes Angesicht gesucht und um seine Hilfe gebeten wird, da hört er vom Himmel her und heilt das Land (2. Chronik 7,13).
So kann jeder Christ einen persönlichen und aktiven Beitrag zum Wohl und für den Frieden des Landes leisten.
Marika Reincke, 01.10.2015


Es wird eine Erweckung in ganz Europa geben und du kannst Teil davon sein!

„Es ist zu ruhig, es ist viel zu ruhig!“ Diese Worte kamen in einem unserer Gebetsabende in meinen Geist und wurden begleitet von dem starken Gefühl nahender Bedrohung.
Es brodelt unter der Oberfläche Deutschlands. Unruhe und Angst breiten sich aus. Zorn bricht auf.

Gott will und wird seine Herrlichkeit zeigen und die Mächte der Finsternis arbeiten dagegen, um so viele Menschen wie möglich zu zerstören. Der Weg zu Gott, dem liebenden Vater, ist schmal. Er führt einzig und allein über Jesus.

JESUS ERWECKT NICHT DIE POLITIK, EIN GANZES LAND ODER EINEN KONTINENT. ER ERWECKT EINZELNE MENSCHEN!
Er sucht Menschen, die ihn so sehr lieben, dass in ihrem Leben nichts wichtiger ist als er. Er sucht Menschen, die bereit sind, für ihn alles Eigene aufzugeben, so wie er für dich und mich alles Eigene aufgab. Er sucht Menschen, die so mit ihm verbunden sind, dass sie keinerlei Zurückhaltung mehr haben, ihn in allem zu verherrlichen. Er sucht Menschen, die nicht zurückweichen wenn Verfolgung kommt. Er sucht Menschen, die in Autorität und Sanftmut Position beziehen. Jesus sucht Menschen, die nicht ums eigene Überleben kämpfen, sondern um das LEBEN für Menschen, die das ewige Leben (Jesus) noch nicht gefunden haben. Bist du solch ein(e) Liebhaber(in) Jesu? Geliebte tun Dinge füreinander ganz ohne Zwang, einfach aus Liebe. So ist es auch in der „intimen“ Beziehung zu Jesus. Völlig ohne Zwang darfst du weitergeben, was er dir bereits gegeben hat und so Frucht bringen, die ewig bleibt. Bist du dabei? Es geht nicht darum perfekt zu sein, sondern individuell. Was Gott DIR gegeben hat, ist einmalig und besonders. SEI DU SELBST UND LIEBE ES DU SELBST ZU SEIN! So ehrst du ihn und die Menschen, die durch die Begegnung mit dir zu ihm finden.
Marika Reincke, 15.09.2015


…die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Römer 5, 5

Liebe Freunde, in diesen Tagen fiel es mir wieder einmal wie Schuppen von den Augen und wurde mir zur großen Freude: Mein Wert misst sich allein daran, dass Gott mich erschaffen hat und er wollte, dass ich zu dieser Zeit auf dieser Erde lebe. Sein Schöpfungsakt hat mich ins Leben gerufen und seine Gnade und Fürsorge halten mich am Leben. Er hat seine Liebe durch seinen Heiligen Geist in mein Herz ausgegossen. So bin ich gewiss, dass nichts mich jemals mehr von Gottes Liebe trennen kann, die mir in der Begegnung mit dem Vater, seinem Sohn Jesus und dem Heiligen Geist ganz nah kommt. Und nicht nur das. Der Heilige Geist befähigt mich, diese Liebe die ich empfangen habe, selbst wieder für andere Menschen auszugießen. Dieses Prinzip Gottes ist fantastisch. Alles, was wir von ihm bekommen haben, können wir wieder herausfließen lassen an andere und damit die Frucht bringen, die Gott gefällt.
Wir scheitern oft an unseren menschlichen Begrenzungen. Wir fühlen uns schwach, unfähig und wertlos. Alles Dinge, die wir für uns selbst annehmen, weil wir in unseren seelischen und körperlichen Beschwernissen stecken bleiben. Wir hören dabei auf unsere (und anderer) menschliche „Weisheit“, auf Dinge, die man uns vermittelt hat und die unser Verstand „weiß“. Gottes Absicht ist es, uns zurückzuführen zu unserem Ursprung, zu dem, was er sich über uns gedacht hat. In der Begegnung mit ihm können wir es wagen zu erkennen, wer wir wirklich sind. Kinder, über die der Vater im Himmel sich freut und auf die er stolz ist. Er hat uns erschaffen und kennt uns durch und durch. Er kennt unser Herz und unsere Motive und ja, alle unsere Begrenzungen. Durch seine Gnade und durch seinen Geist ist es uns möglich zu Überwindern zu werden und Begrenzungen im Denken, Fühlen und Handeln zu überwinden. Auch Jesus selbst überwand irdische bzw. menschliche Begrenzungen durch den selben Geist des Vaters, der in unsere Herzen ausgegossen ist. Erst nachdem nach seiner Taufe der Heilige Geist in Form einer Taube auf ihn kam, konnte er sein öffentliches und kraftvolles Wirken beginnen. Er kam vom Vater und wusste wer er ist. Wir können in der Begegnung mit ihm erkennen, wer wir sind und daraus resultierend zu kraftvollen Zeugen für ihn werden. Ich wünsche jedem diese tiefen Erfahrungen der Begegnung und die daraus resultierende Freude und Kraft!
Marika Reincke, 08.09.2015


Wo ist mein Volk?
„Die Schuld der Völker ist groß. Was soll ich mit ihnen tun? Sie verspotten mich, sie verhöhnen mich.“

Diese Worte Jesu erschütterten mich. Ihnen folgte die folgende geistliche Vision, die schwer zu beschreiben und zugleich erschütternd wie ermutigend ist.

Zunächst sah ich ein erhobenes Zepter. Ich wusste, dass es jemand in den Händen hält und damit dirigiert, konnte aber nicht sehen wer. Dann marschierten verschiedene Völker auf und ihre Heere nahmen in einer breiten Front Aufstellung. Jedes einzelne Heer stand in Reih und Glied, war uniformiert und sehr gut sortiert. Dann erschien diesen Heeren gegenüber eine kleine Gruppe von Menschen. Auch diese Menschen stellten ein Heer dar. Dieses Heer bestand aus gläubigen Christen. Sie trugen keine Uniform. Sie standen unsortiert, lachten, waren fröhlich, sprachen miteinander. Sie blickten NICHT auf die Heere vor ihnen. Sie nahmen die Heere gar nicht wahr. Dann hörte ich in meinem Geist: „Sie erkennen den Ernst der Lage nicht und glauben, dies ist ein Spiel. Sie haben die Kraft des David (Jesus) gegen den Riesen Goliath (Satan), aber sie haben ihre Stellung nicht bezogen.“
Plötzlich sah ich, wie in einem einzigen kurzen Moment das Zepter fällt. Der es in der Hand hält ist nicht sichtbar, aber dennoch folgen ihm alle. Der Fürst dieser Welt steht auf zum (letzten) großen Kampf und Gott fragt: „ Wo ist mein Volk? Ich rufe euch zur Ordnung, nehmt Aufstellung!“
Die kleine Gruppe der Christen bestand aus lauter einzelnen Königen und Priestern. Jeder von ihnen hatte eine Krone auf dem Kopf. Jeder einzelne von ihnen hat Autorität und Vollmacht. So ist das Heer Gottes stark. Die Heere der Finsternis (der Völker) bestehen aus (geistlichen) Sklaven ohne eigene Autorität. Sie folgen aus blindem Gehorsam. Gottes Heer ist umgeben von unendlich vielen Engeln, die den Hauptkampf führen. Ihre Kampfkraft wird genährt durch die in Autorität gesprochenen Gebete und Proklamationen der Christen.
Liebe Freunde, Jesus kommt wieder. Er kommt bald. Wir sind von Gott aufgefordert, Aufstellung zu nehmen. Unser Auftrag ist es, uns zu sortieren, unseren Auftrag ernst zu nehmen, ihm voranzugehen und zu verkündigen: „Macht Bahn, macht Bahn, der König kommt. Er kommt in Vollmacht und Kraft. Er kommt mit Herrlichkeit und Macht.“ Unser Auftrag ist es, Einheit untereinander herzustellen und mit den Grabenkämpfen aufzuhören. Unser Auftrag ist es, aufzublicken und zu erkennen, was vor uns steht. Der Geist Gottes ist der beste Ratgeber und Helfer. Ihn müssen wir suchen, ihn brauchen wir, damit wir nicht überrumpelt werden und vorbereitet sind. Ihn brauchen wir, damit wir ein Zeugnis für die Welt sind und mit dem SIEGER aller Ewigkeit den Sieg in alle Ewigkeit feiern können.

In 2. Thess. 2, ab 2 sagt Paulus:
„Lasst euch nicht erschüttern und beunruhigen, wenn die Leute sagen, der Tag des Herrn habe schon begonnen…. Bevor es soweit ist, wird es zu einem Aufstand gegen Gott kommen, und der Mensch der Gesetzlosigkeit wird erscheinen – der, der Verderben bringt… Er wird sich in den Tempel Gotte setzen und behaupten, er selbst sei Gott… denn er kann erst erkannt werden, wenn seine Zeit gekommen ist. Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon wirksam, und es wird verborgen bleiben, bis der, der es jetzt noch aufhält, weggenommen ist. Dann wird der Gesetzlose erkennbar werden und Jesus, der Herr, wird ihn mit dem Hauch seines Mundes töten und durch sein Erscheinen vernichten, wenn er wiederkommt…“

Gott sucht Menschen, die sich vollkommen für ihn hingeben und nicht zurückschrecken. Bist du dabei?
Marika Reincke, 1.9.2015


DIE KRONE
Ich befinde mich im Grundig-Stadion in Nürnberg und bete gemeinsam mit vielen tausend Menschen Jesus an. Er ist der Name über allen Namen und der König aller Könige! Dann sehe ich Jesus vor mir. Er trägt eine wunderschöne, beeindruckende Königskrone. Besonders fällt mir ein großer grüner Stein auf. Ich freue mich, Jesus so zu sehen, schaue ihn an und singe ihm mein Lob zu. Dann plötzlich verändert sich das Bild. Unter der Königskrone erscheint die Dornenkrone. Ich kann es kaum fassen und weiß gleichzeitig, dass dies die Wahrheit ist. JESUS, der unschuldige Sohn Gottes, trug auch die Dornenkrone. Ich muss daran denken, was Jesus erlitten hat. Wie er Folter, Schmerzen, Erniedrigung, Missachtung, Verleumdung, falsche Beschuldigungen, Verrat, Verleugnung und so viel mehr für mich ertragen hat. Aus lauter menschlich unmöglich zu erfassender LIEBE!
„Warum dieses Bild, Herr?“ Seine Antwort ist so einfach wie ergreifend:

„DER PREIS FÜR DIE KÖNIGSKRONE IST DIE DORNENKRONE!“

Liebe Freunde, dieses göttliche Prinzip ist nicht aufgehoben und für uns ebenso wie für Jesus Wahrheit. Menschen leiden für das Evangelium und sie werden die Krone des Lebens und Schätze im Himmel dafür erlangen. Menschen werden um des Evangeliums willen verleumdet, beschuldigt, gefoltert, verlassen und vieles mehr, weil sie ihrem Herrn Jesus folgen und nicht aufgeben. Jesus selbst sagte es seinen Jüngern: „Der Diener ist nicht größer als sein Herr.“ Er fordert uns sogar auf, uns zu freuen, dass wir für ihn leiden dürfen und so Anteil an seinem Leiden haben. Immer wieder beteuere ich Jesus, dass ich bereit bin für ihn zu leben und zu sterben. Ebenso komme ich immer wieder an meine Grenzen und ringe darum, mit ganzer Konsequenz alles zu geben und nicht aufzugeben. Ich ringe darum, so zu sein wie er, der nicht aufgab und damit mein und dein Leben rettete. Geht es dir ebenso?

Jesus trägt dich und mich mit seiner Liebe, Zuwendung, Offenbarung und Treue durch alle Herausforderungen. Er hat in jedem Moment alles für dich und mich im Griff und freut sich mit unaussprechlicher Freude über uns. Das ist seine Gnade. Er ist der große Belohner. Und weißt du, was der größte Lohn ist? Es ist das Glück, in enger Gemeinschaft mit ihm zu sein, ihn anzubeten, zu seinen Füßen zu sitzen und zu hören, was er zu all den Herausforderungen des Lebens zu sagen hat. Es ist das Glück zu erleben, wie jede Sorge in seiner Gegenwart klein und unbedeutend wird. Wie er mich und dich in einem einzigen Augenblick mit soviel Liebe und Stärke auffüllt, dass es kaum zu fassen ist. Es ist der Moment, in dem ich spüre, das ich tun möchte, was über die Apostel in der Offenbarung beschrieben ist: Ich will alles was ich erhalten habe, wieder vor ihm niederlegen, weil ER, der Sohn Gottes, mein geliebter König und allerbester Freund ist. NIEMAND ist ihm gleich! Suche seine Nähe und er wird dich stärken, trösten und dir geben, was immer du benötigst. ER GIBT DICH NIEMALS AUF!

Marika Reincke, 24.08.2015